Sorry, Baby
Bissig, klug, überraschend
UNSER FAZIT:
Eva Victor beweist mit ihrem triumphalen Debüt, dass sie mehr ist als eine Internet-Persönlichkeit mit satirischen Clips – sie ist eine ernstzunehmende Stimme im modernen Kino. Dabei ist "Sorry, Baby" eigenwillig, fordert uns heraus und weigert sich, einfache Antworten zu geben. Es ist ein Film, der das Unmögliche wagt: Ein schweres Trauma mit trockenem, fast schon unangenehmem Humor zu kreuzen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Und das Thema hat es in sich: Vergewaltigung und Missbrauch an der Universität.