Filmtipps

Unsere persönlichen Highlights des aktuellen Semesters

Die Feuerzangenbowle

31 Termine

Rocketman

27 Termine

Avengers: Endgame

20 Termine

Green Book

19 Termine

Der König der Löwen

23 Termine

Once Upon a Time in Hollywood

34 Termine

Der Fall Collini

13 Termine

Der Junge muss an die frische Luft

17 Termine

Drei Schritte zu dir

Die Goldfische

4 Termine

Die Feuerzangenbowle

Ein Kult(-Film) wird 75 und ganz Deutschland feiert mit

UNSER FAZIT:

Es ist DAS Event unseres Netzwerks und vor allem als Mitmach-Kino einzigartig in ganz Deutschland. Hinzu kommen natürlich das Schwarzweißbild, der knisternde Ton, die heitere Atmosphäre - mindestens einmal im Leben sollte wirklich jeder Studierende "Die Feuerzangenbowle" in einem vollen Hörsaal miterlebt haben, denn selbst nach so langer Zeit begeistert der Kultstreifen jedes Jahr aufs Neue Tausende Besucher und erweist sich immer wieder als ein unvergessliches Kinoerlebnis. Durch eine offene Lizenz können wir bei der Feuerzangenbowle aber nicht nur Studierende, sondern tatsächlich die ganze Stadt willkommen heißen!

Rocketman

Nicht nur mit rosaroter Brille herausragend

UNSER FAZIT:

"Rocketman" ist das Elton John Musical, könnte man sagen. Es ist ein musikalisches Meisterwerk, tatsächlich selbst gesungen von Taron Egerton, dem die Rolle des Elton John wie auf den Leib geschneidert ist. Man erlebt den Aufstieg einer Musiklegende, vom schüchternen Waisenknaben, zum schillernden Idol. Man erlebt aber auch seine Probleme, seine emotionalen Krisen, seine Schattenseiten des Erfolgs. Daher ist hier nicht nur ein Feel-Good-Movie entstanden, sondern auch ein ernsthaftes Drama, das Empathie und Mitleid weckt und einen tiefen Respekt vor dem Mann vermittelt, der heute seit 29 Jahren clean ist und fast eine MILLIARDE Tonträger weltweit verkauft hat. Für uns ganz klar eine der Empfehlungen des Jahres.

Avengers: Endgame

Das Ende der Welt ist erst der Anfang

UNSER FAZIT:

Ein episches, Universen-veränderndes Meisterwerk aus dem Hause Marvel, das drei Stunden Laufzeit wie im Fluge vergehen lässt. Voller kleiner Hommagen an die Filme der vergangen zwei Jahrzehnte, bringt "Avengers: Endgame" alle Fäden zusammen und schafft ein würdiges Finale, nach dem nichts mehr so sein wird wie es vorher war. Emotional, bildgewaltig, spannend, unvergesslich und definitv ein mit großer Liebe zum Detail inszeniertes Stück Filmgeschichte.

Green Book

Wahre Freundschaft ist farbenblind

UNSER FAZIT:

Lange mussten wir warten, um einen der beeindruckendsten Vertreter der diesjährigen Oscar-Verleihung auch zeigen zu dürfen, doch jetzt hat es endlich geklappt. Ein sehr guter, beeindruckender, wichtiger und hervorragend erzählter Film, über einen gebildeten, wohlhabenden, schwarzen Pianisten, der einen weißen Türsteher anheuert, um auf Tour durch den Süden der USA zu reisen - zu Zeiten der Rassentrennung. Eine Reise, die zu Herzen geht und uns als Zuschauer 130 Minuten schenkt, die wir nicht besser hätten nutzen können.

Der König der Löwen

Ein zeitloser Klassiker in ganz neuem Gewand

UNSER FAZIT:

Zunächst war der Aufschrei groß, wie schlimm die Umsetzung eines geliebten Kindheitsbegleiters geworden ist, doch je mehr Menschen diese Realverfilmung sehen, umso besser werden die Erlebnisberichte und um so eher begreift man, dass man den Film nur mit den richtigen Erwartungen ansehen sollte. Es macht einfach keinen Sinn, zu enge Vergleiche zur Originalvorlage anzustellen. Neutral betrachtet, ist hier ein toller Kinofilm entstanden, mit viel Musik, schön animiert, der durchaus seinen Zauber entfaltet, mehr Besucher als "Avengers: Endgame" ins Kino gelockt hat und definitiv auch im Hörsaal begeistern wird.

Once Upon a Time in Hollywood

Spiel mir das Lied von ... Tarantino

UNSER FAZIT:

Quentin Tarantinos lange ersehnter, neunter Film ist in verschiedenen Erzählsträngen aufgebaut, erinnert daher an Pulp Fiction, beinhaltet sehr viele Details für Filmliebhaber, bietet einen megamäßigen Cast auf, erhielt von Anfang an überragende Kritiken und spielt zu einer Zeit in Hollywood, als die großen Western langsam von der Bildfläche verschwanden. Wäre der Film nur halb so gut wie sein Ruf, dann gehörte er immer noch zu den cleversten Leinwandinszenierungen der letzten Jahre.

Di 21.01.2020
17:15 Uhr
Hörsaalkino Adlershof
HU Berlin
Di 21.01.2020
20:15 Uhr
Movie
Uni Hildesheim
Di 21.01.2020
20:30 Uhr
Campus Kino
Uni Kassel
Di 21.01.2020
18:45 Uhr
Unikino
Uni Tübingen
Do 23.01.2020
19:00 Uhr
Hörsaalkino
HS Bremerhaven
Do 23.01.2020
20:00 Uhr
Unikino
Uni Göttingen
Mo 27.01.2020
20:30 Uhr
KlubKino Universität
Uni Mainz
Mo 27.01.2020
19:00 Uhr
Unikino
Uni Wuppertal
Mi 29.01.2020
20:00 Uhr
Hörsaalkino Jena e.V.
EAH Jena
Mi 29.01.2020
20:00 Uhr
Flimmerkiste
Uni Magdeburg
Mi 29.01.2020
20:30 Uhr
KlubKino Universität
Uni Mainz
Do 30.01.2020
20:00 Uhr
Flimmerkiste
Uni Gießen
Sa 01.02.2020
12:00 Uhr
AudimaxX
HS Krefeld
Mi 05.02.2020
19:00 Uhr
CampusKino
Uni Düsseldorf
Do 06.02.2020
20:15 Uhr
Filmriss
Uni Kiel
Di 11.02.2020
21:00 Uhr
Kiste-Kino
Uni Greifswald
Mi 12.02.2020
19:00 Uhr
Filmriss
Uni Marburg
Di 21.04.2020
20:30 Uhr
Hochschulkino
HS Aalen
Mo 27.04.2020
19:30 Uhr
Cinerama
OTH Amberg
Di 28.04.2020
20:00 Uhr
Café Einstein
HS Esslingen am Neckar
Di 28.04.2020
20:00 Uhr
Unikino
Uni Lüneburg
Mi 06.05.2020
19:00 Uhr
Unifilm HAW by FSR Wirtschaft
HAW Hamburg
Di 12.05.2020
20:00 Uhr
Campus K(H)ino
HS Lingen
Di 19.05.2020
19:00 Uhr
UniFilm
Uni Hamburg
Di 26.05.2020
20:00 Uhr
Hochschulkino
HS Kehl
Di 26.05.2020
19:15 Uhr
Filmclub
HS Lemgo
Mi 27.05.2020
18:00 Uhr
Campus Kino HTW
HTW Berlin
Mi 03.06.2020
20:00 Uhr
Hochschulkino 21
HS Buxtehude
Do 04.06.2020
19:00 Uhr
Campus-Kino HS
HS Mannheim
Mo 08.06.2020
20:00 Uhr
Movie4You - Hochschulkino
HS Harz / Halberstadt
Mo 15.06.2020
20:30 Uhr
Blockbasta Studentenkino
HS Stralsund
Do 18.06.2020
20:15 Uhr
Primetime
HS Jade / Elsfleth

Der Fall Collini

Ein Justizskandal auf großer Leinwand

UNSER FAZIT:

Große Tipps aus Deutschland sind absolute Mangelware und so ist es umso erfreulicher, wenn sich ein richtig guter Film findet, der mit Elyas M'Barek auch einen Hauptdarsteller zu bieten hat, zum ersten Mal in einer ernsthaften Rolle, der die Sogkraft besitzt, den Hörsaal zu füllen. In diesem juristischen Drama geht es um grundlegende Fragen des Rechtsstaates, um Verbrechen und Verjährungsrechte, um Gerechtigkeit und Vergeltung, um Vergessen und nicht vergessen können. Ein vielschichtiger, intelligenter und aufwühlender Film, der im Gedächtnis bleibt, über den man reden muss und möchte und somit auch ein idealer Kandidat für einige Science Cinema Abende.

Drei Schritte zu dir

Wenn Liebe doch nur einfach wäre

UNSER FAZIT:

Diese Geschichte über zwei junge Mukoviszidose-Patienten, die sich nicht näher als vier Schritte kommen dürfen, weil sie die Bakterien des anderen Umbringen könnten, schlägt in die gleiche Kerbe wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und bewegt im dramatisch-schnulzig-kitschig-rührenden Bereich. Man erlebt zwei hervorragende Hauptdarsteller, eine große Portion Lebensfreude, einen Hauch Melancholie und betrachtet man den großen Hörsaalkino-Erfolg vergleichbarer Kandidaten, dann kommt man an diesem Film im Grunde nicht vorbei. Wie groß der Besucheransturm nun sein wird, ob hier wirklich ein unvergessliches Meisterstück gelungen ist oder ob es sich nur um den im Moment besten aktuellen Vertreter seiner Art handelt, bleibt abzuwarten.

Der Junge muss an die frische Luft

Wenn aus tiefster Dunkelheit strahlendes Licht entsteht

UNSER FAZIT:

Hape Kerkelings Geschichte wurde zunächst als Buch veröffentlicht und findet nun unter Caroline Link den Weg auf die Kinoleinwand. Es ist dabei ein zuweilen melancholischer, berührender und unterhaltsamer Film gelungen, der im Kino bestens zu unterhalten verstand und trotzdem stets glaubwürdig bleibt. "Der Junge muss an die frische Luft" ist eine Liebeserklärung an das Entertainment und kann im kommerziellen Kino Besucherzahlen vermelden, wie kaum ein anderer deutscher Film in den letzten Jahren. Dieses mit drei Deutschen Filmpreisen ausgezeichnete Highlight wird uns zudem einige spannende Science Cinema Abende bescheren.

Die Goldfische

Machen wa so, ha'm wir keinen Stress

UNSER FAZIT:

Eine erfrischende und überraschend gelungene deutsche Komödie mit Tom Schilling, Jella Haase und Axel Stein, über eine "Behinderten-WG", die als Tarnung für einen Schwarzgeldschmuggel benutzt werden soll. Was erstmal ein wenig seltsam klingt, ist in der Umsetzung jedoch saulustig und stellenweise tatsächlich auch rührend und tiefgründig geworden. Wer diesen Film ansieht, erlebt sehr kurzweilige 111 Minuten, die auch noch für eine lange Zeit im Kopf bleiben und deren Running Gags es tatsächlich auch als geflügelte Worte in den eigenen Alltag schaffen werden. "Machen wa so, ha'm wir keinen Stress!" - Soll heißen, ab in den Hörsaal, denn der Film macht gute Laune, bewegt und bietet zudem noch jede Menge Potenzial für einen Science Cinema-Rahmen zum Thema "Inklusion" und "Studieren mit Behinderung". Für uns, die TK und jede Menge begeisterte Kinobesucher mehr als nur ein Geheimtipp.