Filmtipps

Unsere persönlichen Highlights des aktuellen Semesters

Greatest Showman

10 Termine

Mord im Orient Express

5 Termine

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

23 Termine

Es

10 Termine

Coco

11 Termine

Kingsman: The Golden Circle

7 Termine

Aus dem Nichts

1 Termine

Fack ju Göhte 3

7 Termine

Thor: Tag der Entscheidung

1 Termine

Your Name.

8 Termine

Greatest Showman

Auf die Leinwand gezauberte Magie

WIR MEINEN:

"The Greatest Showman" ist auf die Leinwand gezauberte Magie. Es mag vielleicht nicht so viel Story geben, also fasst man die Handlung in einer Kurzbeschreibung zusammen ist diese wirklich SEHR kurz, aber es ist die Art und Weise, wie diese Geschichte mit einem Feuerwerk aus Musik und Emotionen erzählt wird, was uns als Zuschauer unzählige Male eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Diesen Film kann man immer wieder sehen und entdeckt jedes Mal aufs Neue kleine, kunstvolle Details, die einem vorher entgangen sind. Jedes einzelne Lied ist beim achten Mal immer noch so phänomenal wie beim ersten Hören, wenn nicht sogar noch besser. Ein Film für Träumer, für Musikliebhaber, für Visionäre, für Freunde von Ästhetik und Fantasie, für jeden, der die Welt nochmal fasziniert, wie durch die Augen eines Kindes, betrachten will. Wie eines der Lieder treffend beschreibt: "This is the greatest Show! "

Mord im Orient Express

WIR MEINEN:

Die Neuauflage dieses Krimiklassikers von Agatha Christie hat einiges zu bieten: stilvolle Bilder, eine Top-Besetzung und eine heute wie damals immer noch spannende Geschichte. Jeder kennt Hercule Poirot, weiß um seine Scharfsinnigkeit und Brillanz und dennoch ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie er Hinweis um Hinweis zusammenfügt, Charakter um Charakter durchleuchtet, bis sich schließlich ein klarer Blick auf das Gesamtbild ergibt. Diese Geschichte ist wie gemacht für die große Leinwand, vor einem Publikum, das den Wert und die Ästhetik der Inszenierung auch zu schätzen weiß.

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

WIR MEINEN:

Eigentlich ein Drama wenig erfreulichen Inhalts und dennoch irre komisch, herausragend gespielt und in jeder Hinsicht ganz großes Kino. Das entging auch keiner Filmjury: 107 Auszeichnungen bei 196 Nominierungen. Darunter "Beste Hauptdarstellerin" (Frances McDormand), "Bester Nebendarsteller" (Sam Rockwell), "Bestes Filmdrehbuch" und "Bester Film (Drama) ": Vier Golden Globes und zwei Oscars untermauern, dass dem Regisseur von "Brügge sehen... und sterben?", zehn Jahre später, erneut ein ganz großer Wurf gelungen ist. Ein Film über den man nicht so viel erzählen sollte, den man aber einfach sehen und erleben muss. Einer der besten Filme der letzten Jahre, wenn nicht sogar insgesamt.

Es

WIR MEINEN:

Die Geschichte jener Kreatur, die jedem in Form seiner schlimmsten Angst erscheint, meistens aber als Pennywise der Clown auftritt, kehrt auf die Leinwand zurück, moderner als je zuvor, aber nicht minder beängstigend. Obwohl der Film auch einige kritische Stimmen hervorrief, sind sowohl Autor Stephen King, von dem die Buchvorlage stammt, als auch die Mehrheit des Publikums äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Kaum ein Genrevertreter des Horrorsegments erreicht derart hohe Ratings und so wird "Es" zum Genretipp, wobei der Film weit mehr zu bieten hat, denn es ist auch eine Geschichte um Freundschaft, gut eingewoben in eine dichte Grusel-Atmosphäre, mit guten Schockeffekten.

Coco

WIR MEINEN:

Auch wenn die Trailer es nicht ganz abbilden können, ist die neueste Animation aus dem Hause Pixar ganz großes Gefühlskino und auch optisch sehr beeindruckend. Ein kleiner Junge landet im Reich der Toten und um wieder nach Hause zu kommen, braucht er fremde Hilfe, lernt dabei viel über das Leben und den Tod und vor allem auch über den Wert der Familie. Im Kino blieb "Coco" bisher zwar eher klein, doch dieser Film hat noch jede Menge unentdecktes Potenzial. Fest steht, dass "Coco" nicht nur den Oscar als "Bester Animationsfilm" gewinnen konnte, sondern auch für den "Besten Titelsong" und das in einem Jahr, in dem er gegen "The Greatest Showman" antreten musste. Wer den Film sieht weiß auch warum, denn bei "Remember Me" bleibt letzten Endes kein Auge trocken.

Kingsman: The Golden Circle

WIR MEINEN:

Fortsetzungen sind immer so eine Sache, denn meistens gelingt es nachfolgenden Teilen nicht wirklich, das weiterzuführen, was die Faszination einer komplett neuen Geschichte ausgemacht hat. Trotzdem will natürlich jeder wissen, was aus Eggsy (Taron Egerton), Harry Hart (Colin Firth) und den Kingsman geworden ist. Das Ergebnis kann sich dabei wahrlich sehen lassen, denn wenn ein stilvoller, britischer Geheimdienst auf schießwütige Kollegen aus den USA trifft und nur gemeinsam die Welt gerettet werden kann, dann ist der Unterhaltungswert einfach garantiert hoch. Nicht mehr ganz neu, trotzdem immer noch ein riesen Spaß!

Aus dem Nichts

WIR MEINEN:

Der Golden Globe "Bester fremdsprachiger Film" 2018 ging an den deutschen Beitrag "Aus dem Nichts" von Fatih Akin, der selbst über sein Meisterwerk sagte: "Ich will aber nicht erziehen, politisch korrekt oder vernünftig sein. Ich kann keine Lösungen anbieten, aber Fragen stellen." Fragen wie: "Wie gerecht ist Gerechtigkeit? Ist Fatalismus ein Lifestyle?" Angelehnt an den NSU-Prozess, provoziert dieser Film mit sehr realitätsnahen Motiven und zwingt den Zuschauer unweigerlich dazu, über das Gesehene nachzudenken und/oder zu diskutieren. "Aus dem Nichts" ist keine leichte Kost, kein Film an den man gerne zurückdenkt, aber definitiv ein Film an den man zurückdenken wird. Wo wäre ein derartiger Film besser aufgehoben, als an Universitäten und Hochschulen, an denen man über solche Fragen definitiv und kollektiv nachdenken sollte?

Fack ju Göhte 3

WIR MEINEN:

Die berechtigte Frage ist hier: Kann ein Film empfohlen werden, der auf den ersten Blick weder Tiefgang noch Anspruch hat und bei vielen Kritikern ungeahnte Hirnschmerzen auslöst? Die Antwort ist ganz klar ja, denn es steckt weit mehr in diesem Film, als ihm zugetraut wird. Natürlich ist er knallhart überzeichnet, stellenweise wieder ziemlich niveaulos und die Story vollkommen absurd, aber es wird im Ansatz viel Wahres gezeigt und im Grunde sollte jeder Pädagoge die "Fack ju Göhte" Filme sehen, einfach um herauszufinden, ob man sich wirklich ein Leben in extremen Lehrsituationen vorstellen kann, ob man selbst solchen Schülern zu einem erfolgreichen Leben verhelfen möchte und ob man in einem System arbeiten möchte, bei dem sich immer mehr um Geld dreht. Wen das immer noch nicht abschreckt, der ist im Lehrerstudium genau richtig. Aber auch für alle anderen Zuschauer geht mit dem dritten Teil der Blödelklasse rund um Lehrer Zeki Müller (Elyas M'Barek) die Reihe tatsächlich zu Ende und zum Abschluss gibt es nochmal jede Menge lustige Momente und sogar ein wenig Sentimentalität. Wer die ersten beiden Teile mochte, kommt am dritten jedenfalls nicht vorbei.

Thor: Tag der Entscheidung

WIR MEINEN:

Marvel ist fast immer eine gute Wahl und auch wenn "Thor: Tag der Entscheidung" der dritte Teil der Thor-Reihe ist und der x-te aus dem Marveluniversum, so kann man dieses humorgeladene Actionspektakel auch dann genießen, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Sicherlich fehlen dann ein paar Hintergrundinformationen, aber unterhalten wird man trotzdem bestens. Kennt man allerdings die Filme der letzten Jahre, dann findet man hier viele kleine Gags und Anspielungen, die man einfach nur feiern muss. Selten war ein dritter Teil besser als die Vorgänger, hier ist dies allerdings gelungen und so gilt dieser Film als ein absoluter Gute-Laune-Tipp für alle Fans von Thor und seinen Mitstreitern.

Your Name.

WIR MEINEN:

Es passiert sehr selten, dass es ein japanischer Anime schafft, sich weit über die Landesgrenzen hinaus und vor allem außerhalb seiner Fanbase einen Namen zu machen. Diese Geschichte, um die magische Verbindung zwischen einem Mädchen vom Land und einem Jungen aus der Großstadt, gilt als der erfolgreichste Vertreter seines Genres und sowohl Kritiker als auch Zuschauer kommen aus dem Schwärmen kaum mehr heraus. "Your Name." ist eine wendungsreiche und überraschende Geschichte, die zu Herzen geht, mit wunderschönen Bildern verzaubert und ihren stetig wachsenden Erfolg auch an Universitäten und Hochschulen fortsetzen wird. Selbst Genreskeptiker sollten hier eine Ausnahme machen und sämtliche Vorurteile über Bord werfen, denn dieser Anime ist mehr als sehenswert.