Der Diktator

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 84 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Larry Charles |
| Darsteller: | Sacha Baron Cohen, Megan Fox, Anna Faris, Sir Ben Kingsley, John C. Reilly |
Beschreibung
In der Selbstwahrnehmung vom Volk geliebt, herrscht Admiral General Aladeen allein über Wadiya. Sporadische Attentate und die Forderung der UN, sein Atomprogramm transparent zu machen, trüben die Perfektion. So entschließt sich Aladeen, in New York die Segnungen seiner Herrschaft zu erklären. Kurz nach der Ankunft aber wird der Diktator entführt, von einem Doppelgänger ersetzt. Seiner Macht und seines markanten Barts beraubt, lernt er als einfacher Mann die Demokratie und die liebenswert naive Zoe kennen.
Kritik
Der dritte Film von Sacha Baron Cohen und Regisseur Larry Charles verlässt das Format der Mockumentary zugunsten einer konventionelleren Erzählweise. Beibehalten wurde aber ein starkes improvisatorisches Element und der Mix aus bissiger Satire, derber Situationskomik und absurdem Humor. In der Flut der Gags wirken die sexuellen und körperbezogenen am verzichtbarsten, ist Cohen im Spektrum seiner Attacken nichts heilig und "Der Diktator" ein Tabubrecher, der wie schon "Borat" ein großes Publikum erreichen kann.
Quelle/Copyright: kino.de
Dark Shadows

| Kinostart: | 10.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama/Horror |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 113 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Tim Burton |
| Darsteller: | Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Jonny Lee Miller, Chloë Grace Moretz |
Beschreibung
Als Vampir Barnabas Collins nach 200 Jahren seinen Sarg verlässt, mischen sich in seiner Reaktion Staunen und Zorn. Die Welt der 1970er Jahre ist ihm so fremd wie seine letzten Nachkommen, die Frau aber, die jetzt den Ton in der Stadt angibt, so vertraut wie verhasst, weil sie, eine verführerische, aber eifersüchtige Hexe, einst seine große Liebe tötete und ihn zum Untoten machte. Kann Barnabas seiner zerrütteten Familie näherkommen und dabei die romantisch gestörte stalkende Zauberin auf Distanz halten?
Kritik
Die achte Zusammenarbeit von Tim Burton und Johnny Depp, Adaption einer Fantasy-Soap, die in den 1960ern Jahre täglich über die US-Bildschirme flimmerte, erforscht die komischen Aspekte einer exzentrischen Familie und die Kollision eines alten Vampirs mit der Späthippie-Ära, ohne beide Konstellationen auszureizen. Obwohl es gute Gags und eine amüsante Performance von Depp zu sehen gibt, geht es Burton nicht um eine neue "Addams Family", sondern um ein romantisch-schauriges Plädoyer für Außenseiter und die Liebe.
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Marvel's The Avengers

| Kinostart: | 26.04.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action/Science Fiction |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 143 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Joss Whedon |
| Darsteller: | Robert Downey Jr., Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson |
Beschreibung
Mit einer Bedrohung von solchem Ausmaß für die ganze Welt hat es Nick Fury von S.H.I.E.L.D. noch nie zu tun gehabt. Wenn überhaupt, dann hat nur eine ganze Riege von Superhelden eine Chance, ihr zu begegnen. Also versucht er Iron Man, Thor, Captain America, Black Widow und Hulk für eine konzertierte Rettungsaktion zusammen zu trommeln: keine einfache Aufgabe. Doch noch schwieriger ist es, aus den eigenwilligen Individuen ein Team zu formen.
Kritik
Beginnend mit dem ersten "Iron Man"-Film 2008 hat Marvel konstant auf dieses Event-Movie hingearbeitet: Bei Joss Whedons furiosem All-Star-Treffen der Superhelden gehen erstmals Iron Man, Hulk, Thor, Captain America, Hawkeye, Black Widow und Sgt. Fury vereint gegen eine Bedrohung der Erde vor. Elegant gelingt es dem Regisseur dabei, die verschiedenen Erzählfäden zusammenzuführen und die jeweiligen Geschichten der Helden weiterzuspinnen.
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American Pie: Das Klassentreffen

| Kinostart: | 26.04.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 113 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Jon Hurwitz |
| Darsteller: | Jason Biggs, Alyson Hannigan, Chris Klein, Thomas Ian Nicholas, Tara Reid |
Beschreibung
Als sich Jim, Finch, Oz und Kevin anlässlich eines Klassentreffens wiedersehen, scheint sich wenig seit der Highschool verändert zu haben. Doch Jims Sexleben ist seit seiner Vaterschaft eingefroren, Finch belügt sich selbst und seine Freunde, Oz wird von seiner attraktiven Freundin betrogen und Kevin führt eine glückliche Beziehung, bis er Ex-Freundin Vicky wiedersieht. Bevor es aber zu melancholischen Bestandsaufnahmen kommt, zeigt Sexprotz Stifler, dass er immer noch eine peinliche Naturgewalt und damit ganz der Alte ist.
Kritik
Mit der kompletten Stammbesetzung und der gewohnten Mischung aus kruder Situationskomik und Sex startet eines der erfolgreichsten Comedy-Franchise ein Comeback. Regie und Drehbuch von Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg, einschlägig vorbelastet durch mehrere "Harold & Kumar"-Filme, ordnen sich der "American-Pie"-Formel unter, bei der durchaus Geschmacks-, aber nie Moralgrenzen überschritten werden. Denn aller (halb-) nackten Tatsachen zum Trotz feiert diese Reunion nicht den Sex, sondern die Freundschaft.
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Hanni & Nanni 2

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Kinderfilm |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 90 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Julia von Heinz |
| Darsteller: | Jana Münster, Sophia Münster, Heino Ferch, Suzanne von Borsody, Anja Kling |
Beschreibung
Endlich sind die Sommerferien vorbei und die Zwillinge Hanni und Nanni können in ihr geliebtes Lindenhof zurückkehren. Dort hat sich einiges verändert. Weil Frau Theobald verreisen muss, hat nun Mademoiselle Bertoux das Ruder übernommen, es gibt drei neue Schülerinnen, von denen eine angeblich eine Prinzessin ist, Hockey wurde wegen der chronischen Geldknappheit vom Lehrplan gestrichen und Philippe, der hübsche Neffe von Mademoiselle, der als Fechtlehrer aushilft, verdreht den pubertierenden Mädels den Kopf.
Kritik
Friede, Freude, Eierkuchen dominieren auch in der diesmal von Julia von Heinz inszenierten Fortsetzung der Internatsabenteuer nach Enid Blytons Jugendbüchern. Zwar wird mit einer Entführungsgeschichte ein wenig Krimi beigemischt und mit den Eheproblemen der Sullivans eine dramatische Note hinzugefügt. Letztendlich aber ist der weichgezeichnete Teeniespaß eine durch peppige Musiknummern aufgelockerte Aneinanderreihung von netten Sketchen, mit viel Wortwitz vorgetragen vom nahezu identischen Schauspiel-Ensemble des ersten Teils.
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21 Jump Street

| Kinostart: | 10.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Kriminalfilm |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 109 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Phil Lord |
| Darsteller: | Jonah Hill, Channing Tatum, Brie Larson, Dave Franco, Rob Riggle |
Beschreibung
Sie haben gerade ihre Ausbildung abgeschlossen, sind ehrgeizig, hochmotiviert und bereit für ihre ersten harten Fälle. Da wird den beiden Cops Jenko und Schmidt eröffnet, dass sie wieder die Schulbank drücken dürfen - und zwar als Undercover-Ermittler. Der Grund ist ihr jugendliches Aussehen. Doch schon bald muss das ungleiche Duo feststellen, dass es in der 21 Jump Street alles andere als harmlos zugeht. Und so finden die beiden sich nicht nur inmitten von pubertären Teenie-Wirrungen, sondern auch in kriminellen Machenschaften wieder.
Kritik
Johnny Depp gelang mit der von 1987 bis 1991 ausgestrahlten Kultserie als cooler Undercover-Agent der Durchbruch. Als Tom Hanson ließ er die Mädchenherzen höher schlagen und taucht nun in der Neuauflage in einer besonders witzigen Gastrolle auf. Die neuen Ermittler werden gespielt von Jonah Hill ("Männertrip") und Channing Tatum ("Für immer Liebe"), die per se bewirken, dass die Neuverfilmung kaum noch etwas mit dem Original gemein hat. Stattdessen werden, wie es sich für Filme mit Hill gehört, ordentlich die Lachnerven gereizt.
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Project X

| Kinostart: | 03.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 88 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Nima Nourizadeh |
| Darsteller: | Thomas Mann, Oliver Cooper, Jonathan Daniel Brown I, Dax Flame, Kirby Bliss Blanton |
Beschreibung
Verlierertyp Thomas wittert eine Chance, sich mit einer Party beliebt zu machen. Doch was als Fete im überschaubaren Rahmen geplant war, ufert alsbald aus, als sich die Nachricht per Handys wie ein Lauffeuer verbreitet. Das propere Elternhaus quillt mit wild gewordenen Fremden über, die Spirituosen fließen in Strömen und auch Marihuana und Ecstasy machen die Runde. Sexuelle Zügellosigkeit und Zerstörungswut gehen bald Hand in Hand. Schließlich rückt auch noch die Polizei an.
Kritik
Die von Todd Phillips ("Hangover"-Filme) produzierte, anarchische Teensex-Krawall-Komödie fügt dem Genre zwei neue Dimensionen hinzu: Zum einen setzen die Filmemacher das bisher meist Horrorfilmen vorbehaltene Found-Footage-Format ein und zum anderen sprengt diese Partyorgie hinsichtlich des Ausmaßes ihrer Ausschweifungen den rüpelhaften Radau-Rahmen aller Vorgänger. Zwar bleiben die Protagonisten im Sog von "Sex, Drugs, Drinks & Destruction" ziemlich farblos, vergnügungssüchtige Teenieboys werden dennoch bestens bedient.
Quelle/Copyright: kino.de
Lachsfischen im Jemen

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Drama |
| Produziert: | 2011 Großbritannien |
| Spielzeit: | 108 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Lasse Hallström |
| Darsteller: | Ewan McGregor, Emily Blunt, Amr Waked, Kristin Scott Thomas, Tom Mison |
Beschreibung
Dr. Alfred Jones, eine internationale Größe in Sachen Fischzucht, wird von Harriet Chetwode-Talbot mit einem abstrusen Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, ein jemenitischer Scheich, möchte in seinem Wüstenstaat Lachse ansiedeln. Geld spielt dabei keine Rolle. Jones tut die Idee zunächst als Unfug ab, lässt sich dann aber ob des hartnäckigen Charmes von Ms. Chetwode-Talbot auf das Abenteuer ein. Und dann erkennt auch noch die britische Regierung in diesem verwegenen Projekt die Möglichkeit, ihr angeschlagenes Nahost-Image aufzupolieren.
Kritik
Während Paul Torday in seinem satirischen Bestseller das Augenmerk auf die (schwierigen) politischen Beziehungen zwischen Engländern und Jemeniten richtet, interessiert sich Regisseur Lasse Hallström primär für die amourösen Verwicklungen seiner Protagonisten. Im Stil der klassischen Ealing-Komödien erzählt er ein modernes Liebesmärchen, das von pointierten Dialogen und absurdem britischen Witz lebt. Gute Schauspieler - allen voran Kirsten Scott Thomas als gewiefte PR-Beraterin -, schöne Landschaftsbilder und ein einschmeichelnder Score runden den eleganten Feelgood-Spaß ab.
Quelle/Copyright: kino.de
The Lucky One - Für immer der Deine

| Kinostart: | 26.04.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 101 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Scott Hicks |
| Darsteller: | Zac Efron, Taylor Schilling, Blythe Danner, Riley Thomas Stewart, Jay R. Ferguson |
Beschreibung
Beim Einsatz im Irak war das Foto einer Frau, das ihm das Schicksal in die Hände spielte, für Logan ein Glücksbringer. In die Heimat zurückgekehrt, ermittelt Logan den Namen der Unbekannten und sucht sie im ländlichen North Carolina auf. Weil er nicht die passenden Worte findet, verschweigt er Beth, die im Krieg ihren Bruder verlor, die Wahrheit, beginnt für sie zu arbeiten. Als sich die beiden langsam näherkommen, sieht Beths Ex seine letzte Chance auf Sanierung seiner gescheiterten Ehe gefährdet und reagiert.
Kritik
Auch in Scott Hicks'Adaption eines Romans von Nicholas Sparks finden sich alle Zutaten, die die vornehmlich weiblichen Fans des Bestsellerautors im Kino erwarten. Verführerische Postkartenbilder, die mit sensitiver Musik unterlegt sind. Attraktive Stars als Sympathieträger, wie hier Ex-Teenstar Zac Efron und Newcomerin Taylor Schilling. Und eine süße Lovestory, die in "The Lucky One - Für immer der Deine" von bitteren Begleittönen weitgehend befreit ist, die Sparks' romantische Dramen üblicherweise charakterisieren.
Quelle/Copyright: kino.de
Ziemlich beste Freunde

| Kinostart: | 05.01.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2011 Frankreich |
| Spielzeit: | 112 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Eric Toledano |
| Darsteller: | François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot, Clotilde Mollet |
Beschreibung
Der arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erbe Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden schon mal zu einer Orgie ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt.
Kritik
Kein kitschiges Behindertenmärchen, sondern eine Reflexion darüber, was es heißt, nicht mehr die Kontrolle über den Körper zu haben und von der Hilfe anderer abhängig zu sein, sich gegen Mitleid wehren zu müssen. Von einer wahren Geschichte inspiriert, erzählt die Tragikomödie mit viel (Galgen-)Humor, aber auch mit Ernsthaftigkeit und ohne Larmoyanz, Pathos oder einen falschen Ton von einer Freundschaft, die zwei Menschen das Überleben ermöglicht. Auch eine soziale Metapher auf das alten in Privilegien verhaftete Frankreich und das neue und vitale, das in Zukunft auf junge Einwanderer baut.
Quelle/Copyright: kino.de