| 14.03.2012 | 1 Neuerscheinung(en) anzeigen > |
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Barylli's Baked BeansKomödie (FSK o.A.) 2011 Österreich |
Ghost Rider: Spirit of Vengeance

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action/Fantasy |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 98 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Mark Neveldine |
| Darsteller: | Nicolas Cage, Ciarán Hinds, Violante Placido, Johnny Whitworth, Christopher Lambert |
Beschreibung
Johnny Blaze war einst Motorrad-Stuntman - bis er seine Seele an Mephisto verkaufte, um das Leben seines todkranken Vaters zu retten. Seitdem braust er als Ghost Rider durch die Nacht, muss im Auftrag des Teufels Böses tun, schafft dann aber doch immer wieder das Gute. In der Einsamkeit Osteuropas sucht er nun seinen Frieden. Doch damit ist es vorbei, als die Handlanger Satans den mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Danny und dessen Mutter Nadya entführen und Kriegermönch Moreau Blaze bittet, ihm bei der Suche nach dem Jungen zu helfen.
Kritik
Das "Ghost Rider"-Sequel knüpft nahtlos ans Original auf dem Jahre 2007 an. Nic Cage gibt als gnadenloser Rächer auf seinem feurigen Zweirad ordentlich Gummi, Ciarán Hinds hält als Fürst der Finsternis entsprechend satanisch dagegen. Auf Action und Tempo liegt der Fokus, ganz Stil und Handschrift der einschlägig vorbelasteten "Crank"-Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor verpflichtet. Die 3D-Effekte erlauben ein hautnahes "Mitfahren" auf dem Sozius des Titelhelden, der Marvel-Vorlage geschuldet sind die sehenswerten, geschickt einmontierten Zeichentricksequenzen.
Quelle/Copyright: kino.de
Glück

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 112 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Doris Dörrie |
| Darsteller: | Alba Rohrwacher, Vinzenz Kiefer, Matthias Brandt, Christina Große, Flora Thiemann |
Beschreibung
Zwei junge Menschen in Berlin, die weder Halt noch Orientierung haben: Die junge Kriegsflüchtige Irina hat es nach Berlin verschlagen, wo sie sich als Prostituierte über Wasser halten muss. Der traumatisierte Punk Kalle ist obdachlos. Die beiden finden zueinander und schaffen es sogar, sich in einer gemeinsamen Wohnung, in der Irina ihre Freier empfängt, ein bescheidenes Leben aufzubauen. Als einer von Irinas Kunden plötzlich tot zusammenbricht, beschließt das junge Paar nach anfänglicher Panik, für sein Glück zu kämpfen.
Kritik
Bei Doris Dörries neuester Drehbuch- und Regiearbeit handelt es sich um die Verfilmung einer Geschichte aus Ferdinand von Schirachs erfolgreichem Erzählband "Verbrechen", der allein in Deutschland über 450.000 Mal verkauft wurde und als Übersetzungsvorlage bereits in 30 Ländern liegt. Eine außergewöhnliche, einfühlsame und fesselnde Liebesgeschichte, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann - und damit genau Doris Dörries Herangehensweise an Filmstoffe entspricht.
Quelle/Copyright: kino.de
Glücksritterinnen

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 80 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Katja Fedulova |
| Darsteller: |
Beschreibung
Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben die Menschen mit Arbeitslosigkeit und Kriminalität zu kämpfen. Viele Mütter wollten ihren Töchtern eine bessere Zukunft ermöglichen und schickten sie daher in den verheißungsvollen Westen. Die Regisseurin Katja Fedulova kam 1993 nach Deutschland, um in Kiel ein Studium aufzunehmen, wo sie sich mit fünf ihrer russischen Leidensgenossinnen anfreundete. 13 Jahre später zieht sie ein Resümee über sich und die Frauen: Da wären zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter, eine Lifestyle-Hedonistin und eine Alkoholikerin.
Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
In the Land of Blood and Honey

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Kriegsfilm |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Angelina Jolie |
| Darsteller: | Zana Marjanovic, Goran Kostic, Rade Serbedzija, Vanessa Glodjo, Nikola Djuricko |
Beschreibung
Der Serbe Danijel und die Bosnierin Ajla verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer, der jugoslawische Bürgerkrieg bricht aus. Er wird Soldat, sie landet in einem Internierungslager. Danijel versucht sie zu schützen, so gut er kann. Doch die Leidenschaft, die die beiden verbindet, wird von ihnen bald auch als Machtinstrument eingesetzt. Ajla nutzt sein Begehren aus, um anderen bosnischen Frauen zu helfen, Danijel kehrt den Macho heraus, um vor seinem islamfeindlichen Vater nicht das Gesicht zu verlieren.
Kritik
Eine Zeitreise zurück ins Jahr 1992 unternimmt Angelina Jolie in ihrem packenden, präzise recherchierten und handwerklich sauber umgesetzten Regiedebüt, in dem sie dem blutigen, mit grausamsten Mitteln geführten Bosnien-Krieg eine Geschichte und Gesichter gibt. Jolie ("The Tourist"), die als Regisseurin, Autorin und Produzentin fungierte, drehte ihr an die Nieren gehendes Drama in bosnischer Sprache und entschied sich auch für eine fast ausschließlich bosnische Besetzung. Die Producers Guild of America zeichnete das Werk mit dem Stanley Kramer Award aus.
Quelle/Copyright: kino.de
Kleiner starker Panda

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Kinderfilm/Trickfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland/Belgien/Spanien |
| Spielzeit: | 88 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Greg Manwaring |
| Darsteller: |
Beschreibung
Das Volk der Pandas ist in großer Gefahr. Deshalb beschließt der weise Buddha-Bär, nach einem Artgenossen Ausschau zu halten, der die Fähigkeit besitzt, die Pandas zu retten. Die Wahl fällt auf den tollpatschigen kleinen Manchu. Der macht zunächst nicht den Eindruck, als könne er eine Hilfe sein. Doch nach einer abenteuerlichen Reise durch die Wälder Chinas, auf der das Leopardenmädchen Jung Fu und der vorlaute Rote Panda Konfusius seine Begleiter werden, wächst Manchu über sich hinaus und stellt sich der verantwortungsvollen Aufgabe.
Kritik
Mit diesem niedlichen 3D-Animatiosfilm zielt das Regie-Duo Dr. Michael Schoemann ("Hot Dogs - Wau, wir sind reich!") und Greg Manwaring ("Hilfe, ich bin ein Fisch") auf das ganz junge Publikum ab. So dominieren rollende Pandabärenkulleraugen, witzige Wortspiele und Slapstickeinlagen, während Spannung und Action bewusst auf ein Minimum reduziert ist. Anleihen bei "Ice Age" und "König der Löwen" sind unübersehbar, die 3D-Effekte entsprechen nicht ganz dem Stand der Technik, was den Kinonachwuchs aber egal sein dürfte.
Quelle/Copyright: kino.de
Safe House

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Thriller |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 115 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Daniel Espinosa |
| Darsteller: | Denzel Washington, Ryan Reynolds, Vera Farmiga, Brendan Gleeson, Joel Kinnaman |
Beschreibung
Ein ganzes Jahr hat Matt Weston, der für die CIA in Südafrika ein sicheres Haus leitet, tatenlos auf seine Bewährungschance gewartet. Als sie sich ihm unerwartet bietet, ist Weston geschockt. Sein erster Hausgast ist der gefährliche, abtrünnige Ex-Agent Frost, der zehn Jahre Geheiminformationen an internationale Kunden verkaufte, sich gerade aber den Behörden stellte. Der Grund ist seine jüngste Akquisition, ein Datenchip, der Frost und Weston ins Visier von Killern und auf der Flucht in permanente Lebensgefahr bringt.
Kritik
Wie man trotz überschaubarer Originalität und vertrauten Handlungs- und Rollenmustern einen spannenden Thriller inszenieren kann, demonstriert der schwedische Regisseur Daniel Espinosa ("Easy Money") mit seinem Hollywood-Debüt. "Safe House" hält ein hohes Tempo, überzeugt mit knackigen Kämpfen im "Bourne"-Modus und rasanten Verfolgungsjagden durch weitgehend unbekannte südafrikanische Schauplätze. So bleibt der Zuschauer diesem geradlinigen Actionreißer und seinen engagierten Stars von Beginn an gewogen.
Quelle/Copyright: kino.de
Sergej in der Urne

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Porträt/Biographie |
| Produziert: | 2009 Deutschland |
| Spielzeit: | 110 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Boris Hars-Tschachotin |
| Darsteller: |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
¡ Vivan las Antipodas!

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland/Niederlande/Argentinien |
| Spielzeit: | 108 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Victor Kossakowski |
| Darsteller: |
Beschreibung
Zwei Brüder arbeiten an einer Brücke im Niemandsland in Argentinien, eine Aufgabe, die sie von ihrem Vater geerbt haben. Während ihre Brücke von nur wenigen Autos genützt wird, herrscht auf der genau gegenüberliegenden Seite der Erde, der Antipode, mehr als reger Betrieb. In der Metropole Shanghai drängen sich Fahrräder, Mopeds und Autos auf eine Fähre. Ein Stück neuseeländischer Küste mit gestrandetem Wal, ein Vulkangebiet auf Hawaii, kaum bewohnte Gebiete in Spanien, Botswana, Chile und am Baikalsee sind ebenfalls Antipoden zueinander.
Kritik
Die für den Europäischen Filmpreis nominierte Doku ist ein Fest fürs Auge. Der russische Regisseur und Kameramann Victor Kossakowski setzt urtümliche Landschaften ins Zentrum, ihre Bewohner, oft skurrile Einsiedler, und ihr Alltag sind eher Beiwerk, sorgen für Humor. Die Übergänge zwischen den Orten sind assoziativ, manchmal begleitet vom selben Musikstück. Weitgefasste Themen wie der Naturkreislauf Leben und Sterben oder Umweltzerstörung werden angerissen, aber nicht näher ausgeführt.
Quelle/Copyright: kino.de
Young Adult

| Kinostart: | 23.02.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Drama |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 94 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Jason Reitman |
| Darsteller: | Charlize Theron, Patton Oswalt, Patrick Wilson, Elizabeth Reaser, Jill Eikenberry |
Beschreibung
Autorin Mavis trinkt zuviel, sitzt nach ihrer Scheidung einsam und gelangweilt über dem neuesten Buch einer Jugendromanreihe, mit deren Heldin sie ihre eigene Glanzzeit als schöne Highschool-Queen immer wieder durchleben kann. Als sie von der Vaterschaft ihrer ersten großen Liebe erfährt, kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück, um Buddy zurückzuerobern. Obwohl er glücklich verheiratet, sie depressiv und in der Vergangenheit gefangen ist, und ihr Ex-Mitschüler Matt sie vor den Folgen ihrer Wahrnehmungsverzerrung warnt.
Kritik
Auch die vierte Inszenierung von Jason Reitman ("Up in the Air") ist ein perfekt abgestimmter Film mit ungewöhnlichen Figuren und genauer Beobachtung menschlichen Verhaltens. Diablo Codys Drehbuch ist vielleicht sogar noch höher zu bewerten als ihr oscargekröntes zu "Juno", hat gute Dialoge, komische wie auch bittere Momente, und eine von Charlize Theron couragiert dargestellte Protagonistin, die sich, arrogant, rotzig und ohne Veränderungszwang, wie der Film insgesamt formelhaften Erwartungen widersetzt.
Quelle/Copyright: kino.de
Adopted

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2010 Deutschland |
| Spielzeit: | 92 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Rouven Rech |
| Darsteller: | Gisela Jarmatz, Thelma Marín Jónsdóttir, Niels Bormann |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
Das gibt Ärger

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action/Komödie |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 98 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | McG |
| Darsteller: | Reese Witherspoon, Chris Pine, Tom Hardy, Til Schweiger, Chelsea Handler |
Beschreibung
FDR und Tuck sind Geheimagenten und beste Freunde, die nichts und niemanden zwischen sich kommen lassen - bis sie sich zufällig in dieselbe Frau, die quirlige Marktforscherin Lauren, verlieben. Von diesem Augenblick an gibt es richtig Ärger, die beiden CIA-Asse bekämpfen sich bis aufs Äußerste: mittels High-Tech-Überwachung, modernster Taktik und einem unerschöpflichen Waffenarsenal. Und ganz nebenbei sollen sie auch noch Superverbrecher Heinrich das Handwerk legen, der ihnen gerade bei einem Einsatz in Hongkong ein Schnippchen geschlagen hat.
Kritik
Die rasante Action-Komödie basiert lose auf dem Mad-Magazine-Comic "Spy vs. Spy" und sollte schon vor zehn Jahren mit Martin Laurence und Chris Rock realisiert werden. Nun liegt die turbulente, minutiös durchkalkulierte Materialschlacht mit Chris Pine und Tom Hardy als Hauptdarsteller vor, als Herzdame glänzt Reese Witherspoon. Quietschbunt sind Bilder und Produktionsdesign, gut harmonieren die Protagonisten und Regisseur McG versteht es, Action und (Wort-)Witz perfekt auszubalancieren. Souverän umgesetztes Blockbuster-Kino ohne (wirkliche) Überraschungen.
Quelle/Copyright: kino.de
Devil Inside

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Horror/Thriller |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 83 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | William Brent Bell |
| Darsteller: | Fernanda Andrade, Simon Quarterman, Evan Helmuth, Suzan Crowley, Ionut Grama |
Beschreibung
Isabella ist von der Frage besessen, warum ihre eigene Mutter vor 20 Jahren drei Menschen brutal ermordet hat. Ist sie wirklich psychisch krank - oder von Dämonen besessen, wie sie selbst behauptet? Nachdem sie erfährt, dass der Mord während eines Exorzismus geschehen sein soll, will sie nun die ganze Wahrheit darüber erfahren und dokumentiert ihre Ergebnisse mit der Kamera. Ihre Recherchen führen sie nach Italien, dem Epizentrum des praktizierten Exorzismus. Dort wird sie in eine Reihe illegaler Exorzismen verwickelt.
Kritik
Im Dokumentarstil erzählt der Film eine Geschichte mit langer Rezeptionstradition, verlagert in unsere gegenwärtige Zeit, mit modernen Priestern und technisch entwickeltem Inventar: die der Teufelsaustreibung. Nach "Der Exorzist" in den Siebzigerjahren erfreut sich der Stoff derzeit wieder besonders großer Beliebtheit: "Der letzte Exorzismus" oder "The Rite" sind nur zwei Beispiele. Als Low-Budget-Produktion bediente sich Regisseur William Brent Bell ("Stay Alive") für die Inszenierung des Horrors einfacher, aber wirkungsvoller Mittel, die Genrefans den Gruseleffekt garantieren.
Quelle/Copyright: kino.de
Die Eiserne Lady

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama/Biographie |
| Produziert: | 2011 Großbritannien |
| Spielzeit: | 105 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Phyllida Lloyd |
| Darsteller: | Meryl Streep, Jim Broadbent, Alexandra Roach, Olivia Colman, Harry Lloyd |
Beschreibung
Die Anfänge als Lokalpolitikerin in einem Bezirk Nordlondons sind für Margaret Thatcher schwer. Die männlichen Kollegen nehmen sie nicht ernst, erste politische Gehversuche scheitern. Doch dann wird sie 1961 Parlamentssekretärin, ein Posten als Ministerin folgt. 1979 avanciert sie zur ersten weiblichen Ministerpräsidentin Großbritanniens, ein Amt, das sie bis 1990 bekleidet. An ihrer Seite steht Ehemann Denis, Vater ihrer Zwillinge, Liebhaber, Berater und Stütze. Als sie 1982 Argentinien nach der Besetzung der Falklandinseln den Krieg erklärt, erhöht sich der politische Druck auf sie.
Kritik
Eine 30-jährige (Polit-)Karriere komprimieren Regisseurin Phyllida Lloyd ("Mamma Mia!") und ihre vorzügliche Drehbuchautorin Abi Morgan ("Shame") auf 105 Minuten. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendelt das elegant gestaltete Biopic, das den Menschen hinter der Politikerin sichtbar macht. Nostalgische Sepiabilder für das Gestern, verwaschene, kalte Aufnahmen für das Heute. Dazu Wochenschauclips, verwegene Kamerawinkel, hohes Tempo, eine furiose Montage und mittendrin als Paar Oscar-Preisträgerin Meryl Streep und Jim Broadbent - großes, wuchtigen Schauspielerkino.
Quelle/Copyright: kino.de
John Irving und wie er die Welt sieht

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Porträt/Biographie |
| Produziert: | 2011 Deutschland/Österreich/Schweiz/Kanada/Indien/USA/Niederlande |
| Spielzeit: | 96 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | André Schäfer |
| Darsteller: |
Beschreibung
John Irving gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren unserer Zeit und ist berühmt für die eigentümlichen Charaktere in seinen Romanen, z.B. in "Garp und wie er die Welt sah" oder "Gottes Werk und Teufels Beitrag". Die Dokumentation begleitet den Autor bei seiner Lesereise nach Europa sowie in seinen privaten Alltag in Vermont. Dabei ist Irving bei seiner täglichen Arbeit, z.B. bei der Entwicklung seiner Romanfiguren, zu sehen, aber ebenso beim Kochen oder Fitnesstraining.
Kritik
Anlässlich des 70. Geburtstags des Weltliteraten wird erstmals ein Bild von dem Menschen ermöglicht, der sich hinter all den kreativen Charakteren verbirgt. Der Zuschauer erlebt einen sympathischen und allzu menschlichen Künstler, der sein Publikum mit Worten verzaubert. Regisseur André Schäfer lässt jedoch nicht nur die Romanhelden selbst zu Wort kommen, sondern auch deren leibhafte Vorbilder wie etwa Ärzte, Tätowierer, Prostituierte, Polizisten u.v.m., die ebenfalls in ihrer aktuellen Lebenssituation beleuchtet werden.
Quelle/Copyright: kino.de
König des Comics - Ralf König

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Porträt/Biographie |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 80 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Rosa von Praunheim |
| Darsteller: | Ralf König, Hella von Sinnen, Ralph Morgenstern, Joachim Król, Rene Krummenacher |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
Die Reise zur geheimnisvollen Insel

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action/Science Fiction |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 94 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Brad Peyton |
| Darsteller: | Dwayne Johnson, Sir Michael Caine, Josh Hutcherson, Vanessa Anne Hudgens, Luis Guzmán |
Beschreibung
Der junge Sean Anderson erhält ein Funksignal von einem mysteriösen Eiland, das auf keiner Karte verzeichnet ist - eine Welt voll seltsamer Lebewesen und gefährlicher Vulkane. Mit seinem Stiefvater Hank, der ihn vergeblich versucht zu erziehen, entschlüsselt er den Code. Sie fliegen mit dem Hubschrauberpiloten Gabato und dessen selbstbewusster Tochter Kailani in den Südpazifik, wo sie nach einem heftigen Unwetter über einer einsamen Insel abstürzen. Die entpuppt sich nicht nur als verlorenes Atlantis, sondern auch als Unterschlupf von Seans Großvater.
Kritik
Das Sequel zum vom gleichnamigen Jules-Verne-Klassiker inspirierten "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" ist erneut Abenteuerkino für die ganze Familie, kann aber in puncto Effektpracht, Herz und vor allem Humor deutlich zulegen. Fantasievolle, opulente Settings und Lebewesen in 3D bilden den Hintergrund für eine mit Actioneinlagen gewürzte Geschichte mit sympathischen Darstellern, die zur Identifikation für alle Generationen einladen. Muskelberg Dwayne Johnson führt anstelle von Brendan Fraser nun das Trüppchen durch eine exotische Dschungelinsel.
Quelle/Copyright: kino.de
Shame

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Großbritannien |
| Spielzeit: | 101 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Steve McQueen |
| Darsteller: | Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Nicole Beharie, Lucy Walters |
Beschreibung
Mittdreißiger Brandon sieht gut aus, weiß sich zu kleiden. Er ist erfolgreich im Job und bei den Frauen, lebt in einem superschicken Apartment in New York. Eine feste Beziehung hat er nicht, stattdessen lebt er seine Sexsucht aus, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Da taucht seine chaotische, labile Schwester Sissy bei ihm auf, nistet sich bei ihm ein. Sie geht ihm auf die Nerven, aber er fühlt sich auch für sie verantwortlich.
Kritik
Regisseur Steve McQueen und Darsteller Michael Fassbender gehen wie in "Hunger" auch in diesem Drama über einen Sexsüchtigen wieder an Grenzen, liefern einen vielfach prämierter Aufreger. Fassbender zeigt vollen Körpereinsatz und McQueen deutlich mehr als der Kinobesucher von konventionellen Filmen gewöhnt ist. Sehr freizügig, detailliert und distanziert in exquisiten Bildern schildert McQueen den Alltag seines Protagonisten, spart Erklärungen für sein Verhalten aus.
Quelle/Copyright: kino.de
Trans Bavaria

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Heimatfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 127 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Konstantin Ferstl |
| Darsteller: | Marcel Despas, Lukas Schätzl, Johannes Damjantschitsch, Eisi Gulp, Katharina Goebel |
Beschreibung
Ein 19-jähriger Pädagogenfilius und "Rebell" hat die Nase voll von der niederbayerischen Provinz und macht sich mit seinen zwei Kumpels nach der gesprengten Abiturfeier auf zum Roten Platz in Moskau, um Fidel Castros revolutionärer Rede zu lauschen. Durch eine unbrauchbare Landkarte strandet das Trio im Nirgendwo der Ukraine und erlebt auf dem Trip die skurrilsten Abenteuer. Dabei lernen die drei viel über Freundschaft, Idealismus und Heimat.
Kritik
Der Weg ist das Ziel in Konstantin Ferstls erstem langen Spielfilm. Und manchmal braucht es eben Umwege, um bei sich anzukommen. Die zeichnet der begabte Newcomer mit viel Chuzpe und Charme, Witz und Warmherzigkeit und einer großen Portion Lust an der kleinen Anarchie. Sein Heimatfilm in der Leichtigkeit des frühen Marcus H. Rosenmüllers erzählt humor- und fantasievoll von innerer Heimatlosigkeit und der verkappten Liebe zum heimatlichen Bayern und überzeugt durch ein frisches Darstellerensemble.
Quelle/Copyright: kino.de
Treeless Mountain

| Kinostart: | 01.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2008 USA/Südkorea |
| Spielzeit: | 89 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | So Yong Kim |
| Darsteller: | Hee-yeon Kim, Song-hee Kim, Soo-ah Lee, Mi-hyang Kim, Boon-Tak Park |
Beschreibung
Die sechsjährige Jin und ihre kleine Schwester Bin leben mit ihrer alleinerziehenden Mutter in bescheidenen Verhältnissen im südkoreanischen Seoul. Als die Mutter sich aufmacht, um den verschwundenen Vater zu suchen, übergibt sie die beiden Kinder in die Obhut ihrer alkoholsüchtigen Schwägerin und bleibt bis auf Weiteres fort. Die Mädchen werden, da ihre Tante mit der Verantwortung überfordert ist, nach einigen Wochen auf die Farm ihrer hart arbeitenden Großmutter gebracht, die nun endlich etwas geben kann, was bislang keinem der verantwortlichen Erwachsenen gelungen ist: ihre Aufmerksamkeit.
Kritik
Sensibel erzähltes Drama aus der Innenperspektive zweier Kinder, die nicht begreifen können, was um sie herum geschieht und warum sie verlassen wurden. Für diese relativ schlichte Handlung nimmt der Film der südkoreanischen Regisseurin So Yong Kim sich jedoch ausreichend Zeit und schafft es, in nüchterner, zurückhaltender Darstellung auszudrücken, was eigentlich weder ausschweifender Dialoge noch einer opulenten Ausstattung bedarf: die Bedeutung familiären Zusammenhalts. Der Film erhielt auf der Berlinale 2009 den Preis der Ökumenischen Jury.
Quelle/Copyright: kino.de
Barbara

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Christian Petzold |
| Darsteller: | Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Mark Waschke, Rainer Bock |
Beschreibung
Barbara, eine Ärztin, hat einen Ausreiseantrag aus der DDR gestellt, während ihr Geliebter Jörg im Westen ihre Flucht vorbereitet. Als Folge des Gesuchs wird Barbara von Berlin in ein Provinzkrankenhaus strafversetzt, wo sie unter ihrem neuen Chef Andre in der Kinderchirurgie arbeitet. Der Mann verwirrt sie - mit seiner Freundlichkeit, seiner Fürsorge, seinem Verständnis. Ist er ein Spitzel? Ist er in sie verliebt? Barbara beginnt den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sie ist sich über nichts mehr im Klaren: ihre Flucht, ihre Liebe, ihre Pläne.
Kritik
Zum fünften Mal arbeitet Christian Petzold hier bereits mit Nina Hoss ("Das Mädchen Rosemarie") zusammen, wie in "Jerichow" oder "Yella" spielt sie höchst überzeugend eine Frau, die sich wie ein Phantom durch ihr eigenes Leben bewegt. Der Regisseur, Vordenker der Berliner Schule, bleibt seinem präzisen Minimalstil treu und schafft überaus exakte Psychogramme seiner Figuren. Um (Über-)Leben im Überwachungsstaat geht es, um Angst und Misstrauen, das die menschlichen Beziehungen prägt. Ein eisiger Albtraum, getragen von der souveränen Titelheldin.
Quelle/Copyright: kino.de
Beauty

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Südafrika/Frankreich/Deutschland |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Oliver Hermanus |
| Darsteller: | Charlie Keegan, Deon Lotz, Albert Maritz, Roeline Daneel, Sue Diepeveen |
Beschreibung
Francois van Heerden ist Mitte 40 und führt ein gesetteltes Leben als Familienvater im südafrikanischen Bloemfontein. Doch irgendwann im Lauf seines Lebens hat er aufgehört, seine Träume zu verfolgen. Völlig abgestumpft funktioniert er nur noch für sein Umfeld. Seine unterdrückte Homosexualität lebt Francois nur in gelegentlichen Sexabenteuern aus. Da begegnet er auf der Hochzeit seiner Tochter dem 20 Jahre jüngeren Christian, einem Anwalt aus Kapstadt. Francois steigert sich in seine Gefühle hinein und stellt dem Jüngling nach. Bis eines Nachts die Bombe platzt, als Christian ihn aus einer Bar nach Hause bringt.
Kritik
Mit schonungsloser Ehrlichkeit zeigt der Film von Oliver Hermanus den persönlichen Verfall eines Menschen, der schon längst aufgehört hat, nach seiner Erfüllung zu streben. Die schnörkellose Darstellung des trostlosen Alltags der Hauptfigur lässt an Filmklassiker wie "Die Klavierspielerin" denken, denn gerade dadurch ist die innere Tragik allgegenwärtig und der Held wird zur tickenden Zeitbombe. Ausgezeichnet mit dem Queer Palm Filmpreis, der jährlich parallel zum Filmfestival von Cannes vergeben wird.
Quelle/Copyright: kino.de
Haywire

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Thriller |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 92 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Steven Soderbergh |
| Darsteller: | Gina Carano, Ewan McGregor, Michael Fassbender, Michael Douglas, Channing Tatum |
Beschreibung
Nach einer komplizierten Geiselbefreiung in Barcelona wird die hübsche Geheimagentin Mallory Kane von ihrem Chef zu einem neuen Auftrag nach Dublin geschickt - in eine Falle, wie sich bald herausstellt. Doch sie überlebt und Mallory hat es von nun an nicht nur mit ehemaligen Agentenkollegen sondern auch der Polizei zu tun, die sich an ihre Fersen heften. Auf Umwegen kehrt sie in die USA zurück, um ihren blutigen Rachefeldzug gegen ihre Verräter konsequent zu Ende zu bringen.
Kritik
Jason Bourne und Dirty Harry sind Vorbilder für die taffe Protagonistin in Steven Soderberghs spartanisch-schön gefilmten Adrenalin-Actioner. Im Gegensatz zur aufgeregten "Bourne"-Reihe hält Soderbergh die Kamera eher ruhig und den Schnitt in nachvollziehbarer Geschwindigkeit. Er liefert Aufnahmen von kühl-blaugrau zu überbelichteten grellgelb und wartet zudem mit einigen ungewöhnlichen Kamerawinkeln und Bildkompositionen auf. Die Mixed-Martial-Arts-Meisterin Gina Carano umgibt er in der konventionell gestrickten Story mit einer Riege prominenter (Neben-)Darsteller.
Quelle/Copyright: kino.de
John Carter - Zwischen zwei Welten

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Fantasy |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Andrew Stanton |
| Darsteller: | Taylor Kitsch, Lynn Collins, Samantha Morton, Willem Dafoe, Dominic West |
Beschreibung
John Carter ist Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg, eckt aber bei seinen Vorgesetzten an und will sich nicht weiter in den Kampf schicken lassen. Seine Flucht vor der Armee hat er sich allerdings anders vorgestellt, denn plötzlich findet er sich auf einem fremden Planeten und inmitten eines Kampfs fremdartiger Stämme wieder. Während seiner Reise verdient er sich den Respekt des Anführers einer der Stämme und verliebt sich in eine Prinzessin. Und schließlich liegt die Zukunft des ganzen Planeten in den Händen John Carters.
Kritik
Noch bevor er mit "Tarzan" einen Weltbesteller schuf, erfand Autor Edgar Rice Burroughs "John Carter" und schrieb damit die Vorlage für viele folgende (Comic-)Helden. Pünktlich zum 100. Jahrestag der Veröffentlichung der Vorlage bringt Regisseur Andrew Stanton ("Findet Nemo"), der damit sein Live-Action-Debüt gibt, die Hollywoodversion der Geschichte spektakulär auf die große Leinwand. Doch neben großen (CGI-)Effekten weiß der Film auch mit einer sympathischen Hauptfigur und seinem packenden Drehbuch (Autor u. a. Michael Chabon) zu fesseln.
Quelle/Copyright: kino.de
Kairo 678

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2010 Ägypten |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Mohamed Diab |
| Darsteller: | Nelly Karim, Boshra, Nahed El Sebaï, Omar El Saeed, Bassem El Samra |
Beschreibung
Drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten in Kairo teilen eine Erfahrung: Sie alle wurden Opfer sexueller Gewalt. Fayza aus der Arbeiterklasse muss tagtäglich im überfüllten Bus zur Arbeit die sexuellen Übergriffe der Männer erdulden. Sie sucht Hilfe bei der wohlhabenden Seba, die selbst Opfer einer Massenvergewaltigung wurde und sich nun für die weibliche Emanzipation einsetzt. Zu den beiden Frauen gesellt sich auch die Komödiantin Nelly, die ihren Peinigern bei einem Überfall gerade noch entkommen konnte. Während Letztere nun vor Gericht geht, zückt Fayza lieber gleich das Messer.
Kritik
Der auf wahren Begebenheiten basierende Film des jungen Filmemachers Mohamed Diab zeigt ganz ohne Klischees die traurige Realität sexueller Unterdrückung, die in der ägyptischen Gesellschaft noch weitgehend tabuisiert wird. Doch gibt der Film Hoffnung, dass der Arabische Frühling nun auch diese Thematik erreicht. Diab zeichnet seine Charaktere komplex und überzeugend, was sich auch in den unterschiedlichen Reaktionen des männlichen Umfelds der Protagonistinnen widerspiegelt.
Quelle/Copyright: kino.de
Mommy Is Coming

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2012 USA/BRD |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Cheryl Dunye |
| Darsteller: | Papi Coxxx, Lil Harlow, Maggie Tapert, Wieland Speck, Cheryl Dunye |
Beschreibung
Dylan, eine attraktive junge Berlinerin, und Claudia, eine amerikanische Hotelangestellte, haben eine heiße Liebesaffäre miteinander, die sie immer und überall in der Metropole Berlin ausleben. Dylan versucht, ihre Gefühle aus dem Spiel zu lassen, Claudia hingegen will Romantik und Liebe. Zu allem Übel kündigt sich auch noch Helen, Dylans Mutter, an, um nach dem Wohl ihrer Tochter zu sehen und gleichzeitig ihrer eingeschlafenen Beziehung zu ihrem Ehemann Hans zu entkommen. Als Dylan sich von Claudia trennt, droht die Lage endgültig zu eskalieren.
Kritik
Hemmungslos, jung und wild inszenierter Film der Kultregisseurin des lesbischen Kinos, Cheryl Dunye ("The Watermelon Woman"), der die beiden Protagonistinnen mitten in das brodelnde Berliner Großstadtleben hineinwirft. Erfrischend, witzig und romantisch zugleich, mit sympathischen Darstellerinnen absolut authentisch gespielt - und am Ende steht die Einsicht, dass man in manchen Dingen wohl doch auf die eigene Mutter hören sollte.
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Schilf - Alles, was denkbar ist, existiert

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 90 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Claudia Lehmann |
| Darsteller: | Mark Waschke, Stipe Erceg, Bernadette Heerwagen, Nicolas Treichel, Sandra Borgmann |
Beschreibung
Die Physiker Sebastian und Oskar wurden an der Uni zu besten Freunden, ein unzertrennliches Duo, der eine pragmatisch und etwas linkisch, der andere genial und elegant. Doch nach heftigen fachlichen Auseinandersetzungen und nachdem Sebastian geheiratet und einen Sohn bekommen hat, ist ihre Beziehung abgekühlt, die beiden sehen sich nur noch selten. Da wird Sebastians Sohn entführt. Der Junge werde freigelassen, wenn Sebastian einen Mord begeht, wird anonym gefordert. Sebastian sucht verzweifelt Hilfe bei seinem alten Freund.
Kritik
Beim psychologischen Krimi um zwei miteinander konkurrierende Jugendfreunde nach dem gleichnamigen Roman von Bestsellerautorin Juli Zeh schwingt Mystery und Philosophie mit. Mit Mark Waschke und Stipe Erceg hat Regisseurin Claudia Lehmann renommierte Darsteller gefunden, die ihren unter Druck stehenden und in Gewissensnöten steckenden Figuren Glaubwürdigkeit verleihen können. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf.
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Sen Kimsin

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Türkei |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Ozan Açiktan |
| Darsteller: | Tolga Cevik, Köksal Engür, Peln Körmükcü, Toprak Sergen, Zeynep Özder |
Beschreibung
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Kritik
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Versicherungsvertreter - Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 79 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Klaus Stern |
| Darsteller: | Mehmet Göker |
Beschreibung
Mehmet Göker, 32, hat bereits im Alter von 25 Jahren eine Million mit dem telefonischen Vertrieb privater Krankenversicherungen eingenommen. Doch das weckt erst so richtig seine Gier. Je mehr sich sein Unternehmen MEG vergrößert, desto verschwenderischer wird er in allen Lebensbereichen. Dicke Autos, Provisionen und Reisen, alles mit den Einnahmen bei den gängigen Versicherungen finanziert, die selbst mit immer absurderen Provisionen winken. Bis der Unternehmer 2009 pleite ist und vor den Trümmern seines Imperiums steht.
Kritik
Eine Geschichte über Größenwahn und tiefen Fall, wie sie sich immer wieder in Schneeballsystemen wiederholt. Göker ist ein menschliches Phänomen, eine schillernde Figur, wie man sie sich im realen Leben nicht vorstellen kann. Und doch gibt es ihn und er lässt sich nicht unterkriegen. Der Film von Klaus Stern ("Andreas Baader - Der Staatsfeind") gewährt auch einen Einblick in die momentane Situation des Ex-Millionärs: An der türkischen Ägäis arbeiten bereits wieder 50 Mitarbeiter in der Göker Consulting Group, die angeblich nur seiner Mutter gehört.
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Die vierte Macht

| Kinostart: | 08.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Thriller |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 115 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Dennis Gansel |
| Darsteller: | Moritz Bleibtreu, Kasia Smutniak, Max Riemelt, Rade Serbedzija, Stipe Erceg |
Beschreibung
Paul Jensen heuert bei einer Moskauer Zeitschrift für die Party- und People-Seiten an. Kaum hat der Berliner dort angefangen zu arbeiten, wird er Zeuge eines Mordes an einem Politjournalisten und weil er sich in seine Kollegin Katja verliebt hat, druckt er einen von ihr vorgeschlagenen und vom Chefredakteur abgelehnten Nachruf auf den Verfechter der Wahrheit auf seinen Seiten ab. Katja nimmt Paul mit zu einer Demo, stellt ihm ihre politisch engagierten Freunde vor. Da wird Paul nach einem Bombenanschlag in der U-Bahn als Verdächtiger festgenommen.
Kritik
Mit "Die vierte Macht" kehrt Dennis Gansel zurück zu den Anfängen seiner Karriere ("Das Phantom") und legt einen Politthriller vor. Mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle und einer Reihe charismatischer, auch internationaler Kollegen attraktiv besetzt, mixt Gansel - zusammengehalten durch die Figur des Journalisten - Versatzstücke des Genres um Verschwörung, Wahl- und Antiterrorkampf usw. mit einem Hauch Liebes- und Vater-Sohn-Geschichte - und das alles vor dem Hintergrund des neu(reich)en Russlands, passend zur Wiederwahl Putins. Stark ausgestattet, schwächelt das Drehbuch an manchen Stellen.
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Barylli's Baked Beans

| Kinostart: | 14.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2011 Österreich |
| Spielzeit: | 90 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Gabriel Barylli |
| Darsteller: | Gabriel Barylli, Michael Dangl, Sylvia Leifheit, Isabel Scholz, Myorah B. Middelton |
Beschreibung
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Kritik
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Abschied von den Fröschen

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Porträt/Biographie |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Ulrike Schamoni |
| Darsteller: | Ulrich Schamoni |
Beschreibung
Ulrich Schamoni (1939-1998) war ein vielseitiges Ausnahmetalent, vor allem aber Autorenfilmer, Drehbuchautor und Schauspieler. Sein Beziehungsdrama "Es" (1965) führte ihn sofort zum Erfolg. Basierend auf den Filmtagebüchern Ulrich Schamonis, begibt sich seine Tochter Ulrike Schamoni auf Spurensuche ihres Vaters, um ein letztes Vermächtnis für die Nachwelt zu schaffen. Der an Leukämie erkrankte Filmemacher hielt sein Leben bis kurz vor seinem Tod mit der Kamera fest und trug damit insgesamt rund 170 Stunden Material zusammen.
Kritik
In dieser sehr persönlichen Dokumentation zeigt Ulrike Schamoni das Leben ihres Vaters in chronologischer Struktur, wobei sie auch Ausschnitte aus seinen filmischen Werken sowie biografische Dokumente einfließen lässt. Trotz der schweren Erkrankung erleben wir den Regisseur als lebensbejahenden Menschen, der seinem Schicksal mit Mut und sogar mit etwas Selbstironie begegnet. Sein Filmtagebuch mutet dabei schon fast wie eine Fortsetzung zu seinem Film "Chapeau Claque" aus dem Jahr 1972 über einen lebensfrohen Schelm an.
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Best Exotic Marigold Hotel

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Drama |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 123 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | John Madden |
| Darsteller: | Dame Judi Dench, Bill Nighy, Penelope Wilton, Dev Patel, Celia Imrie |
Beschreibung
Als eine Gruppe britischer Pensionäre in Indien eintrifft, um dort den Lebensabend zu verbringen, erwartet sie eine Überraschung. Ihr als luxuriös angepriesenes Hotel entpuppt sich als etwas heruntergekommenes Entwicklungsprojekt, in dem der junge indische Hotelleiter seine ersten Gäste überhaupt begrüßt. Schon hier lernen die gereiften Emigranten, sich an die Gegebenheiten anzupassen und ein Land zu entdecken, das Chaos und Hektik, aber auch ungewohnte Erfahrungen und Chancen auf Erneuerung bietet.
Kritik
Seinem Thriller "Eine offene Rechnung" lässt Regisseur John Madden mit der Verfilmung eines Romans von Deborah Moggach eine Kulturkollision mit komischen, nachdenklichen und traurigen Momenten folgen. Die Besetzung mit namhaften britischen Charakterdarstellern wie Maggie Smith und Judi Dench garantiert dabei exzellente Schauspielkunst, der verhalten erzählte, ans vorgerückte Alter seiner Figuren angepasste Film charmante, liebenswerte und warmherzige Unterhaltung, die sich an ein erwachsenes Publikum wendet.
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Contraband

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action/Thriller |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 110 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Baltasar Kormákur |
| Darsteller: | Mark Wahlberg, Kate Beckinsale, Ben Foster, Giovanni Ribisi, Lukas Haas |
Beschreibung
Bevor Chris Farraday heiratete und bürgerlich wurde, war er die Schmugglerlegende von New Orleans. Eine Rückkehr ins lukrative, aber riskante Business lehnte er immer ab, bis sein Schwager hohe Schulden bei dem Psychopathen Briggs macht. Um sie zu begleichen und das Leben des Verwandten zu retten, lässt sich Farraday auf eine Schmuggelfahrt nach Panama ein. Er ahnt nicht, dass er manipuliert, in eine blutige Schießerei verwickelt und in eine Lage gebracht werden wird, die auch für Frau und Kinder extrem bedrohlich ist.
Kritik
Frei nach dem isländischen Film "Reykjavik-Rotterdam: Tödliche Lieferung", in dem er 2008 noch selbst die Hauptrolle spielte, inszeniert Baltasar Kórmakur ein US-Remake, das als Kriminaldrama beste Unterhaltung bietet. Trotz einiger Ungereimtheiten entwickelt das Drehbuch weitgehend plausibel seine in einem originellen Milieu angesiedelte, durchgehend spannende Geschichte. Diese ermöglicht Mark Wahlberg eine vertraute Rolle mit Autorität und Stärke, Giovanni Ribisi einen amüsant-bedrohlichen Ausflug ins Psychopathenfach.
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Generation Kunduz - Der Krieg der Anderen

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 80 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Martin Gerner |
| Darsteller: |
Beschreibung
Mit der afghanischen Provinz Kunduz verbinden die meisten nur den undurchsichtigen NATO-Angriff von 2009, dem zahlreiche Zivilisten zum Opfer gefallen sind und der die Kompetenz der NATO nachhaltig infrage gestellt hat. Die Dokumentation zeigt nun den Lebensalltag von fünf jungen Menschen vor Ort, darunter der zehnjährige Mirwais, der aus seiner Sicht über den Krieg erzählt, die Lokalreporterin Nazanin, die sich für Gleichberechtigung einsetzt, der Student Hasib, der sich ein liberaleres Wahlsystem wünscht, oder Ghulam und Khatera, die einen Liebesfilm inmitten der Kriegswirren drehen.
Kritik
Mit der afghanischen Provinz Kunduz verbinden die meisten nur den undurchsichtigen NATO-Angriff von 2009, dem zahlreiche Zivilisten zum Opfer gefallen sind und der die Kompetenz der NATO nachhaltig in Frage gestellt hat. Die Dokumentation zeigt nun den Lebensalltag von fünf jungen Menschen vor Ort, darunter der zehnjährige Mirwais, der aus seiner Sicht über den Krieg erzählt, die Lokalreporterin Nazanin, die sich für Gleichberechtigung einsetzt, der Student Hasib, der sich ein liberaleres Wahlsystem wünscht oder Ghulam und Khatera, die einen Liebesfilm inmitten der Kriegswirren drehen.
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Goodnight Nobody

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2010 Schweiz |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Jacqueline Zünd |
| Darsteller: |
Beschreibung
Vier Menschen, vier Kontinente, ein gemeinsames Leid: Die Dokumentation begleitet vier Protagonisten, die über die ganze Welt verstreut leben, eine Nacht lang durch ihre Schlaflosigkeit. Da wären die Chinesin Lin Yao, deren Leistungsdruck ihr schlaflose Nächte bereitet, Jérémie aus Burkina Faso, der des Nachts den Sternenhimmel von einem Freilichttheater aus beobachtet, der Weißrusse Fedir, der sich mit Wodka betäubt, und Mila, die mit ihrem Auto auf Erkundungstour geht und eine kreative Lösung für ihr Problem entdeckt hat.
Kritik
Die Dokumentation von Regisseurin Jacqueline Zünd fängt in kunstvollen Bildern die ganz eigene nächtliche Stimmung und deren Rhythmus ein, geprägt von Stille und Gleichmäßigkeit und doch voll konzentrierter Spannung. Begleitet werden die Szenen von den eingängigen Takten des Musikers Marcel Vaid. Die Protagonisten, so individuell wie universell, verzehren sich mit allen Sinnen nach dem kleinen bisschen Schlaf und begegnen dabei jeder auf seine Art ihren nächtlichen Ungeheuern. Zuweilen scheinen sie gänzlich von der realen Welt entrückt zu sein. Ästhetisch gefilmt und voller Poesie.
Quelle/Copyright: kino.de
Headhunters

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Thriller |
| Produziert: | 2011 Norwegen/Dänemark/Deutschland |
| Spielzeit: | 101 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Morten Tyldum |
| Darsteller: | Aksel Hennie, Nikolaj Coster-Waldau, Synnøve Macody Lund, Eivind Sander, Julie Ølgaard |
Beschreibung
Tagsüber gilt Roger Brown als knallharter Headhunter, ein smarter Postenvermittler, der zu Recht zu den Topverdienern seines Metiers zählt und mit seiner Frau Diana auf großem Fuß lebt. Um seine Komplexe abzufedern und die schöne Gattin mit Luxus zu verwöhnen, führt der eigentlich andauernd klamme Erfolgstyp ein Doppelleben als Kunstdieb und stiehlt nachts seinen Kunden wertvolle Gemälde. Als er bei Clas einen echten Rubens entwendet, gerät er in Teufels Küche. Denn der Ex-Special-Forces-Mann beginnt eine knallharte Menschenjagd auf ihn.
Kritik
Die packende Adaption von Jo Nesbøs Bestseller verblüfft mit überraschenden Wendungen und hat das Zeug dazu, der nächste große Skandinavien-Export nach Stieg Larssons "Millennium"-Trilogie zu werden. Aus der Story um einen stets klammen Großkotz, dessen Kunstraub-Jackpot sich als Fluch erweist, der sein Leben in Windeseile zerstört, schält sich ein unwahrscheinlicher Held, dem es in einem atemlosen Actionthriller gelingt, einem rücksichtslosen Mordprofi die Stirn zu bieten und nebenbei seine bereits ruinierte Ehe zu retten.
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Kaddisch für einen Freund

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 93 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Leo Khasin |
| Darsteller: | Ryszard Ronczewski, Neil Belakhdar, Neil Malik Abdullah, Sanam Afrashteh, Kida Ramadan |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
The Liverpool Goalie

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Jugend |
| Produziert: | 2010 Norwegen |
| Spielzeit: | 87 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Arild Andresen |
| Darsteller: | Ask von der Hagen, Susanne Boucher, Mattis Asker, Andrine Saether, Jostein Brox |
Beschreibung
Seit dem Unfalltod von Jos Vaters fällt seine Mutter ihm durch allerhand überprotektive Maßnahmen auf die Nerven. Und in der Schule wird der Streber von Klassengrobian Tom-Erik als Hausaufgaben-Sklave missbraucht und fortwährend gedemütigt. Schlechte Voraussetzungen für den 13-Jährigen, bei der bildhübschen neuen Schülerin Mari zu landen. So entscheidet sich der konfliktscheue Klassenbeste für windige Lügen, wofür er umgehend die Quittung erhält, denn Mari hasst Unehrlichkeit. Jos Plan, endlich populär zu werden, droht zu scheitern.
Kritik
Ein verzagter und untergebutterter Streber lernt von einem so furchtlosen wie bildschönen Mädchen, sich seinen Ängsten zu stellen und sich durchzusetzen. Dafür erhielt die durchaus ernste und auf Augenhöhe die Problemzonen seines Protagonisten erforschende Jugendkomödie des Norwegers Arild Andresen diverse Preise auf Kinderfilmfestivals und der Berlinale. Neben pointierten und realitätsnahen Beschreibungen sowie durchweg sympathischen Figuren sind es vor allem schwarzhumorige, illustrierte Tagträume, die für Laune sorgen.
Quelle/Copyright: kino.de
Der Schnee am Kilimandscharo

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Frankreich |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Robert Guédiguian |
| Darsteller: | Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Marilyne Canto, Grégoire Leprince-Ringuet |
Beschreibung
Sie sind ein Paar wie aus dem Bilderbuch und seit 30 Jahren verheiratet, der engagierte Gewerkschafter Michel und seine Frau. Gemeinsam mit Kindern, Enkeln und eingebettet in einen großen Freundeskreis führen sie ein beschauliches Leben. Als ihnen bei einem Überfall die Ersparnisse gestohlen werden und sich einer der Täter als früherer Kollege Michels entpuppt, stehen sie erst unter Schock und kümmern sich dann doch liebevoll um die zwei jüngeren Brüder des Inhaftierten.
Kritik
Robert Guédiguian wendet sich erneut seiner Heimatstadt Marseille und dem Universum der "kleinen Leute" zu, die - moralisch integer - im Kapitalismus immer den Kürzeren ziehen. Manchmal erinnert das am Ende optimistische Drama im milden Licht des Südens an einen Werbefilm für die Gewerkschaft CGT, der größten Gewerkschaft Frankreichs, und an ein schönes Märchen über das selbstlose Gutmenschentum. Der überzeugend aufspielende Jean-Pierre Darroussin macht die Hauptfigur mit Herz aber glaubwürdig.
Quelle/Copyright: kino.de
Small Town Murder Songs

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Kriminalfilm/Thriller |
| Produziert: | 2010 Kanada |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Ed Gass-Donnelly |
| Darsteller: | Martha Plimpton, Peter Stormare, Jill Hennessy, Ari Cohen, Jackie Burroughs |
Beschreibung
Bislang verteilte Chief Walter Ruden lediglich Strafzettel an die wenigen Bewohner des Kleinstadtkaffs mitten im Nirgendwo der kanadischen Provinz Ontario. Bis er und seine Mitarbeiter vor einer nackten Frauenleiche stehen und behördliche Hilfe anfordern, weil es so etwas in ihrem Ort noch nie gab. Die Ermittlungen deuten rasch in Richtung Walters Exfreundin Rita und deren Hilbilly-Lover Steve. Mit ihnen verbindet Walter jedoch eine gewalttätige Episode, die ihm das Misstrauen der Anwohner einbringt und schwer auf seinem Gewissen lastet.
Kritik
Mit vollendeter Ruhe befasst sich Ed Gass-Donnelly mit einem von "Fargo"-Star Peter Stormare glänzend gespielten Kleinstadtpolizisten, der sich so sehr in persönliche Schuld verstrickt hat, dass er lieber zur Beichte geht, als einen Frauenmörder zu verhaften. Das Independent-Thriller-Drama bildet nicht nur dokumentarisch-ungeschönt das Provinzleben ab, sondern besingt auch kunstvoll in atmosphärischen Tableaus und klingendem Soul-Rock eine Ballade. Damit weiß sich die lakonische Alternative zu den Coen-Brüdern und "Winter's Bone" zu positionieren.
Quelle/Copyright: kino.de
Türkisch für Anfänger

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 110 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Bora Dagtekin |
| Darsteller: | Josefine Preuß, Elyas M'Barek, Anna Stieblich, Adnan Maral, Pegah Ferydoni |
Beschreibung
Nach einer Flugzeugnotlandung stranden ein deutsches Mädchen, ein stotternder griechischstämmiger Berliner und ein türkischer Jung-Macho samt keuscher Muslim-Schwester auf einer einsamen Insel. Bis zur Rettung streiten sie sich wie die Kesselflicker, schlagen sich durch die Wildnis und testen auf Umwegen die Liebe aus - wie auch die "Forever young"-Mama und der türkische Witwer, die von einer Luxusanlage aus Funkkontakt mit ihren Kids halten.
Kritik
Die völlig abgedrehte Komödie über den Culture-Clash im unberührten Paradies zieht fröhlich und politisch unkorrekt Emanzipationsgedanken, Männlichkeitswahn und übertriebene Religiosität durch den Kakao und macht dabei vor keinem Klischee und Vorurteil halt. Mit spritzigen Dialogen, einer Portion Frechheit und Unangepasstheit erzählt die Kinoadaption der TV-Serie "Türkisch für Anfänger" die Geschichte der beiden Familien neu. Dabei sollten nicht nur die Fans der Serie ihren Spaß haben.
Quelle/Copyright: kino.de
Unser Leben

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Großbritannien |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Martha Holmes |
| Darsteller: |
Beschreibung
Wenn es darum geht, in der freien Wildbahn zu überleben, legen einige Tierarten ganz besondere Fähigkeiten an den Tag. So sind etwa Kapuzineräffchen in der Lage, mit einer ausgefeilten Technik steinharte Kokosnüsse zu knacken, während Komodowarane mit einem einzigen Biss einen mächtigen Wasserbüffel töten können und Grasschneider-Ameisen eine unterirdische Pilzfarm betreiben, um die Nahrung für den Nachwuchs zu sichern. Ob Frösche oder Wale, Käfer oder Robben - sie alle hat die Natur mit außergewöhnlichen Eigenschaften gesegnet.
Kritik
Bildgewaltige Doku von der für ihre einzigartigen Naturfilme bekannten BBC, in der dem klassischen Thema "Fressen und gefressen werden" neue Seiten abgewonnen werden. Im Vordergrund stehen die oftmals witzigen und sehr "menschlichen" Methoden und Rituale, die Tiere bei Geburt, Aufzucht und Nahrungssuche anwenden. Die Filmemacher arbeiten virtuos mit Super-Zeitlupen, extremen Großaufnahmen und herrlichen Landschaftspanoramen, der Zuschauer wird jedoch von der enormen Vielfalt von Fauna und Flora bisweilen überfordert.
Quelle/Copyright: kino.de
Viva Riva!

| Kinostart: | 15.03.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama/Kriminalfilm |
| Produziert: | 2010 Kongo/Frankreich/Belgien/Südafrika |
| Spielzeit: | 97 Minuten |
| FSK: | k.J. |
| Regisseur: | Djo Tunda Wa Munga |
| Darsteller: | Patsha Bay, Manie Malone, Hoji Fortuna, Marlene Longange, Alex Herabo |
Beschreibung
In der Republik Kongo taumelt Kleingangster Riva in Euphorie. Erst hat er César, seinem Boss aus Angola, eine lukrative Wagenladung Benzin abgejagt, dann mit Nora eine bildschöne Traumfrau erobert. Doch der Tod begleitet das plötzliche Glück, als César mit skrupelloser Brutalität Rivas Spuren folgt und Noras Freund, ein Gangster aus Kinshasa, mit Gewalt auf den romantischen Rivalen reagiert. Jetzt geht es für Draufgänger Riva nicht mehr um schnellen Sex oder Reichtum, sondern vor allem um ein langes Leben.
Kritik
Das Regiedebüt des Dokumentarfilmers Djo Munga zeigt afrikanisches Kino einmal anders. Als von internationalen Vorbildern beeinflusster Thriller balanciert "Viva Riva!" zwischen Anspruch und Exploitation, zeigt die wirtschaftlich-politischen Probleme der Republik Kongo, aber auch eine Gangsterstory mit drastischen Gewalt- und Sexszenen. Ein dramaturgisch mitunter etwas holpriger Mix, aber sehr unterhaltsam und, mit bescheidenen Mitteln in einem Land ohne große Filmtradition realisiert, ganz sicher ein Triumph.
Quelle/Copyright: kino.de