Hangover 2
Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms), Alan (Zach Galifianakis) und Doug (Justin Bartha) reisen ins exotische Thailand, um Stus Hochzeit zu feiern. Nach der unvergesslichen Junggesellenparty in Las Vegas will Stu jedes Risiko ausschließen – er wünscht sich einen unverfänglichen, ganz normalen Brunch vor der Trauung. Allerdings läuft nicht alles so wie geplant. Vegas war Vegas – doch Bangkok übertrifft selbst die schlimmsten Befürchtungen.
Mit HANGOVER 2 liefert Regisseur Todd Phillips die Fortsetzung zum äußerst erfolgreichen „Hangover“, der 2009 den Rekord als umsatzstärkste nicht jugendfreie Komödie aller Zeiten brach und als bester Film (Komödie/Musical) den Golden Globe gewann.
The King`s Speech
Prinz Albert, zweiter Sohn des souveränen Patriarchen King George V, hat eine entscheidende Behinderung: Er stottert. Reden sind für ihn regelmäßige Übungen in öffentlicher Erniedrigung. Auf Anraten seiner Frau Elizabeth sucht er den australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue auf, dessen respektloser Ton nicht gut ankommt bei dem Royal. Als dessen Vater stirbt und sein leichtlebiger Bruder Edward VIII überraschend abdankt, wird Albert zu König George VI gekrönt - und wendet sich wieder an Lionel, um am Vorabend des Zweiten Weltkriegs das Volk in einer Rede stotterfrei auf den Kampf gegen Hitler einschwören zu können
Die Feuerzangenbowle
Wo simmer denn dran? Aja, heute gibt’s die Feuerzangenbowle. Jeder Student kann sie erzählen – die Geschichte vom legendären Johannes Pfeiffer, der noch einmal die Schulbank drücken muss. Eine Runde älterer Herren sitzt in redseliger Stimmung bei einer Feuerzangenbowle zusammen und erinnert sich an ihre Zeit der Schülerstreiche. Einzig der junge Schriftsteller Pfeiffer, der als Kind „nur“ von einem Privatlehrer erzogen wurde, kann hier nicht mithalten. So beschließt die heitere Runde: Pfeiffer muss nochmal zur Schule.
Dort erlebt er als Besucher der Oberprima, was so alles zu einer richtigen Schülerkarriere gehört. Jede Menge Klassenbucheinträge, einsame Zeiten im alten Karzer, eine schwatzhafte Zimmerwirtin, gnadenlos bimmelnde Wecker zu unsäglichen Uhrzeiten und natürlich eine Schülerliebe namens Eva.
Der Kultstreifen DIE FEUERZANGENBOWLE ist auch nach so langer Zeit, trotz oder vielleicht gerade wegen des Schwarzweißbildes und des knisternden Tones, absolut sehenswert.
127 Hours
Danny Boyle nimmt sich in „127 Hours“ der wahren Geschichte des Bergsteigers Aron
Ralston an. Ralston klemmte sich im Mai 2003 bei einem Klettertrip in Utah den rechten
Arm unter einem Felsblock ein. Nach fünf Tagen gelang es ihm mit einem stumpfen Messer
den Arm zu amputieren und sich von einer Steilwand abzuseilen. Nach weiterer Kletterei
traf er schließlich auf eine Familie, die ihn versorgte und einen Rettungshelikopter
rief. Ralston, der in den USA aufgrund seines Überlebenswillens bekannt wurde und
in mehreren Talkshows zu Gast war, klettert heute mit einer speziell für ihn konstruierten
Armprothese, die einen Eispickel trägt, wieder.
Four Lions
Vier junge britische Männer sind im Auftrag Allahs unterwegs. Meinen sie. Omar (Riz Ahmed) will sich dem glorreichen Dschihad anschließen, weil er nicht länger tatenlos zuschauen will, wie das Ansehen junger Moslems auf der Welt mit Füßen getreten wird. Waj (Kayvan Novak) hält das für eine gute Idee und schließt sich an, weil er nichts Besseres zu tun hat – außerdem trifft Omar ohnehin immer alle Entscheidungen für ihn.
Barry (Nigel Lindsay) ist als weißer islamischer Konvertit zwar völlig anderer Meinung, aber das ist er immer. Aus Prinzip. Als Bombenbauer stößt Faisal (Adeel Akhtar) zu der Truppe, der allerdings nicht als Selbstmordattentäter in Frage kommt, weil sein Vater gerade krank geworden ist. Gemeinsam sind sie fest entschlossen, einen fatalen Schlag gegen den Satan des Westens auszuführen. Fragt sich nur, ob sie ein Streichholz anzünden können, ohne sich dabei im Gesicht zu verletzen …
Bissige Politsatire hat eine lange Tradition, ihrem Zuschauer das Lachen im Halse stecken bleiben zu lassen. FOUR LIONS gelingt es, sich über islamistischen Terrorismus lustig zu machen, das Thema aber dennoch todernst zu nehmen und befindet sich deshalb in einer Ahnengalerie mit "Dr. Seltsam" und "Das Leben des Brian".
Hangover
48 Stunden vor seiner Hochzeit fährt Doug (Justin Bartha) mit seinen Freunden Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und seinem zukünftigen Schwager Alan (Zach Galifianakis) nach Las Vegas, um mit einer triumphalen Sauftour standesgemäß das Ende der Freiheit zu begießen …
Der Morgen danach: Die Penthouse-Suite ist ein Trümmerfeld. Phil, Stu und Alan haben den Kater ihres Lebens. Mit dröhnenden Schädeln und ohne Erinnerung an die vergangene Nacht entdecken die drei im Badezimmer einen fauchenden Tiger, im Kleiderschrank ein schreiendes Baby – und, dass Doug spurlos verschwunden ist. Auf der Suche nach dem Bräutigam merken die drei zunehmend, dass sie letzte Nacht nicht nur gefeiert haben – sondern mehr als eskaliert sind und damit bis über beide Ohren in der Scheiße stecken …
Ohne übertreiben zu wollen: Dieser Film ist schlichtweg das Lustigste, was Hollywood seit Jahren hervorgebracht hat. Mit einer atemberaubenden Dichte an gelungenen Lachern, driftet HANGOVER aber nie ins Übertriebene ab und könnte mit seinen Anleihen aus „The Big Lebowski“ und „Fear And Loathing In Las Vegas“ zu einem echten Kultfilm avancieren.
Paul - Ein Alien auf der Flucht
Graeme Willy (Simon Pegg) und Clive Collings (Nick Frost) sind beste Freunde, hartgesottene Nerds und unverbesserliche Comic-Junkies. Nach dem Besuch der Comic-Con in San Diego pilgern sie – wie sich‘s gehört – ins UFO-Mekka zur Area 51. Doch nicht mal in ihren kühnsten Träumen hätten die beiden Sci-Fi-Gläubigen mit einer echten Alien-Entführung gerechnet – oder besser gesagt mit einem Alien, das sich ihr Wohnmobil schnappt und sie auf den Trip ihres Lebens mitnimmt. Paul - so nennt sich der kleine grüne Besserwisser – hat 60 Jahre in der geheimsten aller Geheimbasen herumgelungert und hat jetzt offenbar etwas Wichtigeres vor…
Simon Pegg und Nick Frost – übrigens auch privat beste Freunde - nehmen sich nach Zombie- ("Shaun of the Dead") und Buddy-Cop-Filmen ("Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis") nun das Thema Sci-Fi vor – und huldigen auf sehr amüsante Wiese nicht nur bekannten Filmmonumenten, sondern auch der Fangemeinde, die das Genre wie eine Religion verehrt.
Biutiful
Uxbal (Javier Bardem) ist ein hingebungsvoller Vater, verzweifelter Liebhaber und Kleinganove im Untergrund. Ein Mann, den die Last seines Lebens und immer neuer Herausforderungen erdrücken würde, hätte er nicht die Liebe zu seinen Kindern Ana (Hanaa Bouchaib) und Mateo (Guillermo Estrella). Sie hält ihn aufrecht, wenn es nicht weiterzugehen scheint, gibt ihm Kraft, wenn er das Licht am anderen Ende des Tunnels aus den Augen verliert. Für ihr Leben gibt Uxbal alles, während er mit nicht immer legalen Mitteln versucht zu überleben.
Wie ein Wanderer bewegt sich Uxbal zwischen den Welten am Rande eines modernen, unbekannten Barcelona, auf der Suche nach Versöhnung mit seiner Frau Marambra (Maricel Álvarez), seinen Kindern und doch letztendlich mit sich selbst.
Der Star des spanischen Films trifft den großen Poeten des mexikanischen Kinos: Unter der Regie von Alejando González Iñárritu beweist Javier Bardem, warum er zu den großen Schauspielern der Gegenwart zählt.
Ohne Limit
Eddie Morras (Bradley Cooper) Leben verläuft nicht gerade auf der Erfolgsspur. Viel zu lange schreibt er schon an seinem ersten Roman und treibt sich in den Straßen und Bars New Yorks herum. Als ihn auch noch seine Frau Lindy (Abbie Cornish) verlässt, fehlt ihm jede Motivation.
Eher zufällig begegnet er eines Tages seinem Ex-Schwager Vernon (Johnny Whitworth), der ihm eine neue Designerdroge namens NZT anbietet. Und das Mittel wirkt tatsächlich Wunder: Innerhalb kürzester Zeit ist Eddie in die Lage, sämtliche Kapazitäten seines Gehirns zu nutzen. Seinen Roman bringt er innerhalb weniger Stunden zu Ende. Plötzlich ist alles ganz leicht! Doch schon bald merkt Eddie, auf welch gefährliches Spiel er sich da eingelassen hat ...
Der aus den „Hangover” Filmen bekannte Shooting-Star Bradley Cooper spielt die Hauptrolle in diesem nervenaufreibenden Thriller. Als weiteres Highlight tritt auch Oscar-Preisträger Robert De Niro in der Rolle des Finanzmakler Carl Van Loon auf.
Sucker Punch
Missbraucht vom Stiefvater, mitschuldig am tragischen Tod ihrer Schwester, landet Baby Doll (Emily Browning) in einer psychiatrischen Anstalt, soll in fünf Tagen lobotomisiert und damit für immer ruhiggestellt werden. Um ihrer grausamen Realität zu entkommen, taucht sie in eine Fantasiewelt ab, in der sie jedoch schnell lernt, dass hier der Schüssel zu ihrer Freiheit liegt...
"300"- und "Watchmen"-Regisseur Zack Snyder verschiebt einmal mehr die Grenzen des filmisch Machbaren – eine epischen Actionorgie voller Zeitlupe, Freeze Frames, Bildbeschleunigung, bewusster Überzeichnung und Akrobatikposing leicht bekleideter Jungamazonen, die wieder einmal visuelle Maßstäbe setzt.
Grandios, grotesk, gelegentlich übertrieben – SUCKER PUNCH ist irgendwie alles, aber vor allem eines: ein Film für Wiederholungs- und Ersttäter.
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Ob Hollywoodblockbuster oder anspruchsvolle Arthouse-Filme, die Studentenkinos in den deutschen Hochschulen sorgen für ein individuelles und abwechslungsreiches Programm.
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